Warum überhaupt Selbsthilfegruppen?

Selbsthilfe ist eine besondere Form des bürgerlichen Engagements und des sozialen Miteinanders, die fehlende Nachbarschaft und Verwandtschaft ergänzt und so neue Beziehungen zwischen den Menschen schaffen kann. In Selbsthilfegruppen unterstützen sich Mitglieder gegenseitig bei Bewältigung ihrer Krankheit oder besonderen sozialen Lage, sie informieren und motivieren sich gegenseitig.

 

Menschen in Selbsthilfegruppen wollen in ihrer aktuellen Situation Eigenverantwortung übernehmen und suchen deswegen Gleichbetroffene, das Gespräch mit Ihnen, den Austausch und die gegenseitige Unterstützung.


Diese gemeinsame Betroffenheit  schafft ein Gefühl großer Verbundenheit und Gemeinschaftlichkeit. Selbsthilfegruppen vermitteln etwas, was kein Arzt oder Therapeut leisten kann: eigene Erfahrungen! Aber: Selbsthilfegruppen sind kein Behandlungsersatz, sie sind eine sinnvolle und wertvolle Ergänzung zu ärztlicher und therapeutischer Behandlung.

 

Mitglieder von Begegnungsgruppen wissen, dass Begegnung und Austausch in der Gruppe anregend und bereichernd sind, sie wollen aktiv bleiben, Vorsorge treffen und sich gegenseitig unterstützen. Sie wollen sich freiwillig und selbstorganisiert im Rahmen ihrer Möglichkeiten engagieren.